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Bund beschäftigt hunderte Lehrlinge

23-01-2023, 14:01

1.426 Lehrlinge in mehr als 50 Lehrberufen hat der Bund (Stichtag 1. Oktober 2022) beschäftigt, geht aus dem Lehrlingsbericht hervor, den der Ministerrat am Mittwoch von Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) vorgelegt bekommt. 193 Lehrlinge waren in der gesetzlich vorgeschriebenen Behaltefrist

Die Ressorts sollen das Angebot weiter ausbauen und dabei "zukunftsorientierte Ausbildungswege" und das Interesse von Frauen an technischen Berufen fördern, heißt es darin.

Teil der Lehrlinge im Bundesdienst wird im Berufsbild Verwaltungsassistent ausgebildet

Ein großer Teil der Lehrlinge im Bundesdienst, nämlich mehr als 650 junge Menschen, wird im Berufsbild Verwaltungsassistent bzw. -assistentin ausgebildet. Drei Viertel davon sind junge Frauen. Mehr als 150 - ebenfalls vorwiegend weibliche - Lehrlinge werden im Lehrberuf "Assistenz der Sicherheitsverwaltung", der erst seit 2020 angeboten wird, ausgebildet. Im handwerklichen Bereich sind laut Bericht die Lehrberufe Tischler/Tischlerin, Koch/Köchin oder Vermessungstechniker/-technikerin gefragt. Aber auch seltene Berufe wie Vergolder/Vergolderin oder Fleischarbeiter/Fleischarbeiterin würden angeboten.

Ressorts zum Ausbau des Lehrstellenangebots nach ihren Möglichkeiten angehalten

Im Sinne der Bestrebungen zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit soll die Vorbildwirkung der Bundesverwaltung als Ausbilder weiter hervorgegeben werden. Die Ressorts sind daher angehalten, das Lehrstellenangebot nach ihren Möglichkeiten weiter auszubauen, heißt es im Bericht. Dabei sollen vor allem zukunftsorientierte Ausbildungswege gefördert, Jugendliche in der integrativen Lehre (Teilqualifizierungslehre und verlängerte Lehre) vermehrt angesprochen und die Möglichkeiten zur Ablegung der Berufsreifeprüfung gestärkt werden. Außerdem soll bei weiblichen Lehrlingen das Interesse an technischen Berufen geweckt und der Lehrlingsaustausch mit anderen Bereichen forciert werden.

(APA/Red)

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