Die Polizei zog Bilanz zum Hahnenkamm-Wochenende in Kitzbühel. Am besucherreichsten Tag, dem Samstag, habe man mehrmals in der Fan-Zone einschreiten müssen.
Aus polizeilicher Sicht seien die Hahnenkammrennen in Kitzbühel trotz der hohen Besucherzahlen "ruhig" verlaufen, hieß es am Sonntag in einer Aussendung. Keine Polizisten wurden verletzt. Am ersten Abfahrtstag, dem Freitag, kam es zu lediglich einer Verwaltungsfestnahme.
Am Samstag seien in der Fan-Zone 23 gerichtlich strafbare Handlungen angezeigt worden - darunter eine schwere Körperverletzung, mehrere leichte Körperverletzungen, Sachbeschädigungen, Diebstähle und einmal Widerstand gegen die Staatsgewalt.
Vom Sonntag waren keine Zwischenfälle polizeilich bekannt. Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) sprach von einer "großen sicherheitspolizeilichen Herausforderung" und dankte den Polizisten sowie allen Einsatzkräften für ihre "professionelle Arbeit."
Auch
die ÖBB bilanzierten Kitz: 33.000 Fans hätten am Hahnenkamm-Wochenende
auf die Bahn gesetzt. Das Konzept mit rund 340 Zughalten an der
Haltestelle Kitzbühel Hahnenkamm, rund 76.000 zusätzlichen Sitzplätzen
und dem "Hahnenkammexpress" habe sich wieder voll bewährt, zeigten sich
die Verantwortlichen zufrieden.