Laut einer Aussendung von Fridays For Future waren in 89 Orten etwa 1.000 Menschen dabei. Gesprochen wurde von der bisher größten dezentralen derartigen Aktivität in Niederösterreich. "Die ist eine Klimawahl", lautete die Conclusio der Aktivisten.

Laut einer Aussendung von Fridays For Future waren in 89 Orten etwa 1.000 Menschen dabei. Gesprochen wurde von der bisher größten dezentralen derartigen Aktivität in Niederösterreich. "Die ist eine Klimawahl", lautete die Conclusio der Aktivisten.
Gestanden ist die Aktion unter dem Motto "Dein Ort For Future". Den gesamten Tag über sollten sich Teilnehmer rund um Ortsschilder zu Fotoaktionen formieren. Auf dem Programm zur Landtagswahl in Niederösterreich standen auch Demozüge, ebenso über die Bühne gingen ein "Musik-Walk" und eine Fahrrad-Sternfahrt.
Bescheinigt wurde dem Bundesland in einer Aussendung das "größte ungenutzte Potenzial für den Ausbau der Erneuerbaren Energien" in Österreich. Die nächste Landesregierung stehe in der Verantwortung, die Energie- und Mobilitätswende umzusetzen.
Es brauche einen Ausbau von Windkraft "im Rekordtempo", bereits versiegelte Flächen wie Großparkplätze müssten mit Photovoltaik-Anlagen ausgestattet werden. Weiters dürfe "kein wertvoller Boden" für "sinnlose Schnellstraßenprojekte" wie die Traisental Schnellstraße (S34) geopfert werden. "Klimaschutz erwähnen alle Parteien in ihren Wahlreden, wenn es dann aber um konkrete und wirksame Maßnahmen in allen Sektoren geht, hört das Engagement auf und es bleibt bei leeren Versprechen", wurde Johanna Frühwald von Fridays For Future Niederösterreich zitiert.
(APA/Red)
