Laut einer Umfrage im Auftrag des "Standard" kommt die ÖVP bei der Niederösterreichischen Landtagswahl 2023 auf 39 Prozent vor der FPÖ (24 Prozent) und der SPÖ (23 Prozent).
Das ergibt die Hochrechnung, die das Linzer Market-Institut zehn Tage vor der für den "Standard" erstellt hat. Die NEOS könnten aufgrund der in dieser Woche erhobenen Daten mit sieben, die Grünen mit sechs Prozent rechnen, schreibt die Tageszeitung online und in ihrer Freitag-Ausgabe.
Verliert die ÖVP bei der Wahl am 29. Jänner tatsächlich zehn Prozentpunkte, wäre nicht nur die Mandatsmehrheit im Landtag weg, sondern auch jene in der Landesregierung in Gefahr. Derzeit stellt die Volkspartei sechs Mitglieder, die SPÖ zwei, die FPÖ eines.
Der Umfrage zufolge würden 28 Prozent der Wahlberechtigten Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) direkt als Landeshauptfrau wählen, so das möglich wäre. Elf Prozent würden sich für LHStv. Franz Schnabl (SPÖ) entscheiden, 18 Prozent für den freiheitlichen Landesparteichef Udo Landbauer.