2024 wird die österreichische Polizei flächendeckend mit Bodycams ausgestattet.
Einen diesbezüglichen Bericht des ORF Wien bestätigte das Innenministerium am Mittwoch. Demnach sollen die Geräte bis 2024 beschafft werden. Derzeit sind 375 Geräte österreichweit im Einsatz, 92 davon in der Bundeshauptstadt. Die Geräte - dem Vernehmen nach 3.500 bis 4.000 - sollen bis 2024 bei der Exekutive sein, die erste Tranche geht dem Bericht zufolge noch heuer an die Beamten.
"In ganz Österreich wird die Anzahl der Geräte in großem Umfang aufgestockt - mittelfristiges Ziel ist eine (wie auch für die LPD Steiermark zuletzt kommunizierte) Vollausstattung aller Dienststellen", hieß es in einem der APA am Mittwoch übermittelten Statement des Innenministeriums. Offen ist noch, wie die Cams verteilt werden, wie genau das Ausrollverfahren aussieht und wie viele Geräte an welche Organisationseinheiten gehen.
Die Bodycams sind nach einem
Probebetrieb seit 2019 offiziell in Betrieb. Demnach hätten die Beamten
gute Erfahrungen gemacht, oft habe schon die Ankündigung, die Bodycam
einzuschalten, deeskalierend gewirkt. Die Bundesbeschaffung GmbH schloss
im Herbst des Vorjahres ein EU-weites Beschaffungsverfahren ab, wonach
im Bedarfsfall bis zu 6.000 Kameras zur Verfügung stehen. Es gibt ja
neben der Polizei andere Stellen wie die ÖBB und die Wiener Linien, die Bodycams einsetzen. Diese haben aber derzeit laut ORF keinen weiteren Bedarf.