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Schüsse in Flugfeldkaserne in Wiener Neustadt: Ein Toter und ein Verletzter

6-01-2023, 10:41

Am Freitag wurde nach Schüssen in der Flugfeldkaserne in Wiener Neustadt ein Wachsoldat getötet und dessen Vorgesetzter verletzt.

Bei einem Schusswechsel kurz vor 7.00 Uhr wurde der Vorgesetzte des Mannes in Wiener Neustadt verletzt, ob durch den Schusswaffengebrauch stand noch nicht fest. Zuvor soll es einen Streit zwischen dem Wachsoldaten und seinem Vorgesetzten gegeben haben, der Soldat habe mehrere Schüsse im Wachlokal abgefeuert, so Bauer zur APA. Das Landeskriminalamt ermittelt.

Schusswechsel in Flugfeldkaserne in Wiener Neustadt: Ein Toter

Die Erhebungen werden von der Mord- und Tatortgruppe des Landeskriminalamtes geführt. "Wir stehen am Anfang der Ermittlungen", sagte Polizeisprecher Johann Baumschlager zur APA. Neben der Spurensicherung waren u.a. Befragungen geplant. Erich Habitzl, Sprecher der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt, verwies auf Anfrage auf die noch laufende Tatortarbeit sowie Erhebungen.

Die Schüsse fielen nach Angaben des Bundesheersprechers gegen 6.55 Uhr. Der Wachsoldat habe zuerst das Feuer eröffnet. Er wurde laut Bauer von dem diensthöheren Militär erschossen. Der Verletzte wurde ins Krankenhaus gebracht, teilte Bauer mit. Der Grad der Blessuren war vorerst nicht bekannt, ebenso gab es zunächst keine Informationen über den Auslöser für die Auseinandersetzung.

Tödliche Schüsse in Bundesheerkaserne ©APA

Spurensicherung in Flugfeldkaserne in Wiener Neustadt

Vor der Kaserne in Wiener Neustadt waren am Freitagvormittag mehrere Fahrzeuge von Polizei und Militärpolizei zu sehen. Die Spurensicherung war gerade im Gange.

Die Flugfeldkaserne in Wiener Neustadt war im November 2019 Schauplatz einer tödlichen Hundeattacke gewesen. Ein Soldat war von Belgischen Schäferhunden angefallen und getötet worden. Der 31-Jährige wurde leblos in einer Zwingeranlage aufgefunden. Der Mann war unter anderem für Auslauf und Fütterung mehrerer Tiere zuständig gewesen. Ein Ermittlungsverfahren gegen den zuständigen Hundeführer und gegen nicht konkret ausgeforschte Verantwortliche des Bundesheers wurde Ende 2020 eingestellt.

(APA/Red)

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