Eine "historische Chance für echte Veränderung" sieht der niederösterreichische FPÖ Chef Udo Landbauer bei der Landtagswahl in Niederösterreich am 29. Jänner.
Bei der Präsentation der Plakatwelle am Dienstag in St. Pölten titulierte er die in knapp vier Wochen als "Schicksalswahl". Falle nämlich die "letzte schwarze Bastion", sei der Weg frei für eine Neuwahl im Bund. Mit "sicher", "sauber" und "gerecht" werben die Blauen im Land.
Wer Asylchaos, Korruption und Preisexplosion wolle, wähle Johanna Mikl-Leitner, deren Konterfei auf den Plakaten der Freiheitlichen zu sehen ist, und die ÖVP, sagte der blaue Spitzenkandidat. Diese drei Themen, versehen mit den Fragen "Willst du das? Wählst du das?", stehen im Mittelpunkt der Kampagne. Wer hingegen eine "sichere, saubere, gerechte Politik" wolle, entscheide sich für die FPÖ, so der Landesparteiobmann.
"Grenzen schließen,
Illegale aufhalten und Asylstraftäter abschieben", gab Landbauer die
Marschrichtung in der Asylpolitik vor. "2023 muss das Jahr der
Abschiebung werden." 120.000 Illegale hätten Österreich 2022 "geflutet".
Bei der überwiegenden Mehrheit handle es sich um Armuts-, Wirtschafts-
und Sozialflüchtlinge. Mehr als 90 Prozent seien junge Männer.
Am 29. Jänner gehe es in Niederösterreich
auch darum, "das schwarze Netzwerk aus Korruption, Machtmissbrauch und
Postenschacher zu zerschlagen". Mikl-Leitner sei "die Drahtzieherin
dieses ÖVP-Systems", so Landbauer. Er trete an, "um genau dieses System
gemeinsam mit der Bevölkerung am 29. Jänner zu brechen. Es geht auch
sauber".
Nicht zuletzt müsse 2023 auch das "Jahr der Preisdeckel"
werden, sagte der niederösterreichische FPÖ-Spitzenkandidat weiter. Er
erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass Strom so teuer wie noch nie
sei, sich die Heizkosten verdreifacht hätten und die CO2-Strafsteuer
erhöht worden sei. Die Energiekosten würden immer mehr Menschen in die
Armutsfalle befördern. Zudem zerstöre die Preisexplosion den
Wirtschaftsstandort.