Am Dienstag startete die Sternsingeraktion 2023 mit dem traditionellen Auftaktbesuch bei Kardinal Schönborn in Wien.
Fünf Kinder aus der Pfarre Votivkirche hatten den Wiener Erzbischof besucht - stellvertretend für rund 14.000 Kinder, die allein in der Erzdiözese Wien in den kommenden eineinhalb Wochen unterwegs sein werden, um für Menschen in Not zu sammeln und den Segen in die Häuser und Wohnungen zu tragen.
Start der Sternsingeraktion in Wien
Österreichweit sind rund 85.000 Kinder als Heilige Drei Könige unterwegs. "Die Botschaft, die ihr bringt, ist die Botschaft, die wir alle brauchen: dass man nur leben kann, wenn man einander hilft und die Not der anderen sieht", so Schönborn. "Daher wünsche ich euch: Mögen sich euch viele Herzen öffnen für eure Botschaft und euer Anliegen."
Auf seinen Reisen sei er immer wieder auf die Projekte
und Hilfen der Sternsinger angesprochen worden, berichtete der Kardinal.
"Mal war es eine Schule, mal eine Einrichtung für Kinder" - und immer
wieder habe er dann berichtet, dass dies durch das Engagement von
tausenden Kindern in Österreich zustande gekommen sei. "Das rührt die
Herzen der Menschen an. Danke für euren Dienst!"
Besuch bei Kardinal Schönborn
Besuch bei Kardinal Schönborn in Wien
Seitens der
Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar bedankte sich
Jungschar-Bundesvorsitzende Teresa Millesi. Die Botschaft der
Sternsinger könne nicht mehr auf das Wohlergehen der Menschen im
eigenen Land beschränkt bleiben, "da wir immer deutlicher sehen, dass
globale Probleme auch nach globalen Antworten verlangen", so Millesi.
Ein besonderes Anliegen sei den Sternsingern die Klimakrise, da sie eine
Bedrohung für eben jene junge Generation darstelle, die die
Sternsingeraktion trage. "Wir brauchen wirksame Maßnahmen gegen die
Klimakrise, um gemeinsam eine lebenswerte Zukunft zu gestalten."
Unterstützt
werden durch die Spenden, die durch die Sternsingeraktion gesammelt
werden, rund 500 Hilfsprojekte in Afrika, Asien und Lateinamerika.
Schwerpunktland ist heuer Kenia, wo eine verheerende Dürre infolge des
Klimawandels herrscht. In den nördlich gelegenen Regionen Samburu und
Marsabit bleibt schon längere Zeit der Regen aus, was außer dem Verenden
der Tierherden der Hirtenvölker auch Hunger und gewaltsame Konflikte
zur Folge hat. Die von den Sternsingern geförderten Projekte sichern
sauberes Wasser und damit das Überleben, zudem werden den Menschen vor
Ort Perspektiven für die Zukunft vermittelt.
Sternsingeraktion 2023: Besuch von Van der Bellen, Sobotka und Kogler
Nach dem Auftaktbesuch bei Kardinal Schönborn stehen in den nächsten Tagen auch noch der Besuch von Sternsinger-Gruppen aus ganz Österreich bei Bundespräsident Alexander Van der Bellen (30. Dezember) vor der Tür, weiters bei den Nationalratspräsidenten Wolfgang Sobotka (28. Dezember) und Doris Bures (3. Jänner), bei
Vizekanzler Werner Kogler (10. Jänner) und den Ministerinnen Leonore
Gewessler (10. Jänner) und Claudia Tanner (5. Jänner), Staatssekretärin
Claudia Plakolm (5. Jänner), den Klubobleuten der Regierungsparteien ÖVP
und Grüne, August Wöginger und Sigrid Maurer (beide 9. Jänner), sowie
auch weiteren Regierungsmitgliedern und Parlamentsabgeordneten.
( S E R V I C E: Spendenkonto der Dreikönigsaktion: IBAN: AT23 6000 0000 9300 0330; BIC: BAWAATW W)