In den kommenden Weihnachtsferien zeigt sich eine gute Buchungslage in Niederösterreichs Tourismusregionen ab.
Eine starke Frequenz werde insbesondere in größeren Hotels sowie in Unterkünften in Skiregionen erwartet, blickte Landesrat Jochen Danninger (ÖVP) am Donnerstag voraus. Optimistisch gestimmt hinsichtlich des Absatzes in der Adventzeit zeigte sich der Handel, wie Wolfgang Ecker, Präsident der Wirtschaftskammer NÖ (WKNÖ), unterstrich.
"Wir kommen mit unseren Nächtigungszahlen dem Vorkrisenniveau immer näher", sagte Danninger in einer Aussendung mit Blick auf den Tourismus. Hauptmotiv für Urlaube in Niederösterreich sei "der Wintersport in all seinen Facetten", 40 Aufstiegshilfen und 88 Pistenkilometer stünden im Bundesland aktuell zur Verfügung. In den Skigebieten wurden laut dem ÖVP-Politiker bisher mehr als 11.000 Besuche verzeichnet. Die Buchungen erfolgten immer kurzfristiger, daher gebe es noch viele freie Quartiere rund um die Semesterferien.
Im Handel
sei im Advent verglichen mit 2019, und damit mit der Zeit vor der
Corona-Pandemie, ein leichtes Umsatzwachstum drinnen, konstatierten
Danninger und Ecker. Der WKNÖ-Präsident sprach von gezieltem und
bewusstem Geschenkseinkauf, besonders bei Kindern und im engeren
Familien- und Freundeskreis werde nicht gespart. Die Frequenz in den
Geschäften falle geringer aus, "ausgeglichen wird das aber durch höhere
Beträge", sagte Ecker. Bei den Kunden gebe es einen Trend hin zu
Qualitätsprodukten. Am öftesten geschenkt werden Gutscheine, gefolgt von
Spielwaren, Büchern und Kosmetikprodukten. Danach kommen
Bekleidungsartikel, Genussmittel, Schmuck sowie Elektro- und
Sportsachen. Generell zeichne sich - mit auffallend stark besuchten
Weihnachtsmärkten sowie zahlreichen Firmenfeiern, die zu guter Auslastung in der Gastronomie führten - "beinahe eine Adventzeit wie zu Vorkrisenzeiten" ab.
Begrüßt wurden von Danninger und Ecker Verlängerung und Erweiterung des Energiekostenzuschusses. Es handle sich um einen "Befreiungsschlag für unsere Wirtschaft, quer durch alle Branchen". Die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts werde gesichert.