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Medienförderungs-Novelle: Kritik von Wissenschaftsjournalisten

13-12-2022, 13:23

Kritik am Entwurf zur Novelle der Medienförderung übt zurzeit der Klub der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten.

Die derzeitige Version exkludiert Berichte über Wissenschaft - im Gegensatz zu Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport - als "Universalkriterium". Das laufe nicht nur dem geplanten Abbau von Wissenschaftsfeindlichkeit zuwider, sondern sei laut Verfassungsjurist Heinz Mayer auch gleichheitswidrig.

Wissenschaftsjournalisten bemängeln Medienförderungs-Novelle

Die Nichtberücksichtigung des Bereichs Wissenschaft sei "unsachlich", weshalb er in einem Schreiben "erhebliche verfassungsrechtliche Bedenken" angesichts dieser Vorgehensweise äußerte, zitierte ihn der Klub am Dienstag in einer Aussendung. Man fürchtet eine weitere Ausdünnung des Wissenschaftsjournalismus, der bereits jetzt mit verhältnismäßig kleinen Redaktionsteams zu kämpfen habe. Die Initiative des Klubs der Bildungs- und Wissenschaftsjournalist:innen wird von zahlreichen Wissenschaftsorganisationen des Landes, darunter ÖAW oder FWF, unterstützt.

(APA/Red)

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