Nach vier ergebnislosen Brauereien-KV-Verhandlungsrunden und ersten Warnstreiks gehen die Verhandlungen am kommenden Freitag in die nächste Runde. Scheitern die Verhandlungen drohen weitere Streiks am 12. Dezember.
Die Gewerkschaften haben im Vorfeld der fünften Verhandlungsrunde über einen Brauereien-KV ihre Forderungen erneuert. "Die Arbeitgeberseite muss sich bewegen und endlich ein Angebot vorlegen, das keinen Reallohnverlust bedeutet", so die Verhandler Bianca Reiter (PRO-GE) und Bernhard Hirnschrodt (GPA) am Mittwoch in einer Aussendung.
Die Forderung der Arbeitnehmer beläuft sich auf eine Lohnerhöhung von 11 Prozent, die Arbeitgeber bieten 6,5 Prozent beziehungsweise einen Fixbetrag von 100 Euro für alle Lohn- und Verwendungsgruppen plus eine Einmalzahlung von 300 Euro. "Damit können und werden wir uns nicht zufriedengeben. Die Kaufkraft der Beschäftigten muss nachhaltig gestärkt werden. Unsere Forderung nach elf Prozent mehr Lohn und Gehalt ist daher weiter aufrecht", sagten Reiter und Hirnschrodt. Für den Fall, dass sich in der mittlerweile fünften Verhandlungsrunde kein Konsens finden sollte, kündigten die Gewerkschafter weitere Streikmaßnahmen am 12. Dezember an.