Im Auftrag der Helvetia Versicherung hat das Meinungsforschungsinstitut marketagent 500 Österreicher zwischen 14 und 75 Jahren zum Thema Weihnachtsgeschenke befragt. Die Umfrage zeigt: Second-Hand-Geschenke sind auf dem Vormarsch.

Im Auftrag der Helvetia Versicherung hat das Meinungsforschungsinstitut marketagent 500 Österreicher zwischen 14 und 75 Jahren zum Thema Weihnachtsgeschenke befragt. Die Umfrage zeigt: Second-Hand-Geschenke sind auf dem Vormarsch.
Auf die Frage, ob es vorstellbar wäre, zu Weihnachten gebrauchte bzw. reparierte Gegenstände oder Second-Hand-Artikel zu verschenken, antworteten 47,9 Prozent der Befragten mit "Ja". Bei den 14- bis 29-Jähringen würden sogar zwei Drittel (66,9 Prozent) Gebrauchtes unter den Baum legen. Davon ist der Großteil technische Geräte (18,4 Prozent), gebrauchte Medien (16,2 Prozent) oder Second-Hand- bzw. Vintage-Artikel aus dem Accessoires-Bereich (15 Prozent).
Knapp dahinter liegen gebrauchtes Spielzeug (14,8 Prozent), Second-Hand- bzw. Vintage-Artikel aus dem Modebereich (11,2 Prozent) und gebrauchte Sportgeräte (10,8 Prozent). Außerdem schenken 11,4 Prozent der Befragten Gegenstände weiter, die sie selbst als Geschenk bekommen haben - allerdings nicht verwendet.
Ausschließlich Neues landet bei 45,6 Prozent der Österreicher:innen unterm Baum. 7,4 Prozent verschenken zu Weihnachten gar nichts.
Die Umfrageergebnisse zeigen zudem, dass die Freude über gebrauchte bzw. reparierte Gegenstände oder Second-Hand-Artikel als Weihnachtsgeschenk bei der Mehrheit der Befragten gleich groß wie über neue Gegenstände wäre: Fast drei Viertel (72,4 Prozent) freuen sich über Gebrauchtes ebenso wie über Neues. Jeder achte Österreicher geht noch einen Schritt weiter und freut sich sogar mehr über Second-Hand-Artikel als über neu Gekauftes. Nur 15,4 Prozent geben an, dass ihre Freude über Second-Hand-Geschenke geringer wäre als bei neu gekauften Produkten.
(Red)
