Ein Steirer und eine Wienerin sollen von September 2020 bis August 2022 rund zehn Kilogramm Marihuana im Straßenverkaufswert von 100.000 Euro in Graz und Wien gedealt haben. Das Duo wurde angezeigt.
Ein 21-Jähriger aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag ist als mutmaßlicher Dealer und Erzeuger von Suchtmitteln ausgeforscht worden. Auch seiner 17-jährigen Komplizin aus Wien konnte der Handel mit THC-haltigem Marihuana nachgewiesen werden, teilte die Polizei am Mittwoch mit.
Die beiden Verdächtigen waren geständig und wurden auf freiem Fuß angezeigt. Im Zuge der Befragungen konnten weitere Delikte aufgeklärt werden.
Dem 21-jährigen tschetschenischen Staatsangehörigen wird vorgeworfen, zusammen mit dem Mädchen von September 2020 bis August 2022 rund zehn Kilogramm Marihuana im Straßenverkaufswert von 100.000 Euro in Graz und Wien gedealt zu haben. In einer Garage sollen die beiden außerdem zwei Indooranlagen mit 50 Marihuana-Pflanzen betrieben haben. Angezeigt wurden fünf Kunden, die als Subdealer tätig gewesen sein sollen, sowie 25 weitere Personen wegen Erwerbs, Besitzes und Konsums von illegalen Suchtmitteln.
Im Zuge der Einvernahmen konnten weitere Straftaten
aufgeklärt werden. Vier Männer werden wegen des Verdachts des Raubes
angezeigt, sie sollen einen Subdealer bei der Übergabe bedroht und ihm
die Drogen weggenommen haben. Außerdem konnten die Verantwortlichen für
einen Treibstoff-Diebstahl an Lkw im Raum St. Michael ausfindig gemacht
werden.