Rauch hält auch nach dem mittelfristigen Gutachten der Alterssicherungskommission das österreichische Pensionssystem für sicher. Das gelte auch langfristig, so Rauch bei einer Pressekonferenz am Dienstag.

Rauch hält auch nach dem mittelfristigen Gutachten der Alterssicherungskommission das österreichische Pensionssystem für sicher. Das gelte auch langfristig, so Rauch bei einer Pressekonferenz am Dienstag.
Laut dem Gutachten steigen die Ausgaben des Staates für die Pensionen von 26,1 Milliarden heuer auf 37,9 Milliarden Euro im Jahr 2027. Den größten Teil der Steigerung macht der Bundeszuschuss zur gesetzlichen Pensionsversicherung der Arbeitnehmer, Selbstständigen und Bauern mit einem Plus von 8,4 Mrd. aus, bei den Beamten beträgt das Plus 3,4 Milliarden Euro.

Für eine Abschaffung der Höchstbeitragsgrundlage hat sich am Dienstag Attac ausgesprochen. Wer derzeit mehr als 5.670 Euro brutto im Monat verdient, bezahlt darüber keine Sozialversicherungsbeiträge. "Das privilegiert Besserverdienende und schwächt das Pensionssystem", kritisierte Gerhard Kofler von Attac Österreich. Die NGO ist laut Eigendefinition ein Netzwerk für eine demokratische, sozial-, ökologisch- und geschlechter-gerechte Gestaltung der Wirtschaft.
(APA/Red)
