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Erneut keine Einigung bei Handels-KV: Streiks drohen

23-11-2022, 07:03

Auch die vierte Verhandlungsrunde zum Handels-KV wurde am Dienstag ohne Ergebnis beendet. Die Gewerkschaft stellte nun erstmals eine Streikdrohung für Anfang Dezember in den Raum.

Die Kollektivvertragsverhandlungen im Handel sind am Dienstag auch in der vierten Runde ohne Ergebnis geblieben. Während die Arbeitgeber weiter auf Einmalzahlungen beharren, fordert die Gewerkschaft eine "dauerhafte, kräftige Gehaltserhöhung", wie Chefverhandlerin Helga Fichtinger am Abend zur APA sagte.

Die Gewerkschaft habe einen neuerlichen Verhandlungstermin für den 29. November vorgeschlagen, sollte es nicht dazu kommen, stehen Streiks am 2. und 3. Dezember im Raum.

Handels-KV: Gewerkschaft gab bei Lohnforderung etwas nach

Die Gewerkschaft habe bei der Lohnforderung etwas nachgegeben und verlange nun 8,5 Prozent plus einen Mindestbetrag, sodass niedrige Einkommen eine zweistellige Erhöhung bekommen. Im Schnitt würde das Gehaltsplus 9,37 Prozent betragen, so Fichtinger. Damit wolle man dem Wunsch der Arbeitgeber nach einer "Abflachung" entgegenkommen. Eine Einmalzahlung sei aber nicht akzeptabel.

Warnstreiks im Handel für Anfang Dezember angekündigt

Nun gibt es jedenfalls Betriebsversammlungen am 24. und 25. November. Sollte es aber bis zum 29. November keine Einigung geben, "dann wird es im Handel erstmalig auch Warnstreiks geben", so Fichtinger. Die Termine dafür stehen laut Fichtiger auch schon fest: Freitag 2. Dezember und am zweiten Einkaufssamstag dem 3. Dezember.

(APA/Red)

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