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Baby lebensbedrohlich verletzt: U-Haft gegen Vater verhängt

14-11-2022, 09:34

Weil er sein Baby misshandelt haben soll, ist gegen den 21-jährigen Vater die U-Haft verhängt worden.

Nach der möglichen Misshandlung eines Babys aus dem Bezirk Tulln läuft gegen beide Eltern des einen Monat alten Säuglings ein Ermittlungsverfahren wegen fortgesetzter Gewaltausübung.

U-Haft gegen Vater von verletztem Baby in NÖ verhängt

Dass der 21-jährige Vater in Haft ist und dessen Partnerin nicht, begründete Bien damit, dass "die Verdachtslage dringender gegen den Vater als gegen die Mutter" sei. Generell seien die Ermittlungen noch im Anfangsstadium. Befristet ist die über den Beschuldigten verhängte Untersuchungshaft vorerst bis zum 28. November.

Baby mit lebensbedrohlichen Verletzungen in Krankenhaus in NÖ eingeliefert

Das Baby war am Freitag in das Landesklinikum Tulln gebracht worden. Spitalsmitarbeiter erstatteten Anzeige, Vater und Mutter wurden vorerst in Gewahrsam genommen. Aufgrund der zunächst lebensbedrohlichen Verletzungen wurde der Säugling per Notarzthubschrauber in das AKH nach Wien geflogen und dort intensivmedizinisch behandelt.

Festgestellt wurden bei dem Baby unter anderem Frakturen beider Unterschenkel sowie eine Gehirnblutung - ausgelöst vermutlich durch äußere Gewalteinwirkung. Der Gesundheitszustand des Säuglings stabilisierte sich am Wochenende. Schwere Dauerfolgen konnten allerdings noch nicht beurteilt oder ausgeschlossen werden.

Eltern wurde Obsorge des Babys entzogen

Die Obsorge des Kindes wurde den Eltern durch die Bezirkshauptmannschaft Tulln entzogen. Der 21-Jährige gab bei der Einvernahme an, dass er beim Hantieren mit dem Säugling "zu forsch agierte".

(APA/Red)

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