Einfachere Regeln wären ein Pullfaktor für Asylwerber, dabei sei die Situation an der burgenländischen Grenze ohnehin bereits "dramatisch", argumentierte Landesparteiobmann Christian Sagartz bei einer Pressekonferenz.

Einfachere Regeln wären ein Pullfaktor für Asylwerber, dabei sei die Situation an der burgenländischen Grenze ohnehin bereits "dramatisch", argumentierte Landesparteiobmann Christian Sagartz bei einer Pressekonferenz.
Die Verunsicherung bei den Menschen in den Grenzgemeinden sei groß. "Der Zustrom zur Grenze muss gestoppt werden", meinte Sagartz. Die Staatsbürgerschaft sei ein "hohes Gut", eine Erleichterung ein "falsches Signal". Mit einem Antrag im Landtag will die ÖVP einen "Schulterschluss der Burgenländer" gegen einen leichteren Zugang zur Staatsbürgerschaft erreichen, kündigte Klubobmann Markus Ulram an. Auch von Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) will die Volkspartei eine klare Positionierung gegen leichtere Regeln. Er solle sich in der SPÖ für einen Kurswechsel einsetzen, so Ulram.
(APA/Red)
