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Tod von Red Bull-Gründer Didi Mateschitz: Reaktionen aus Sport und Politik

23-10-2022, 10:42

Mit großer Trauer und Betroffenheit haben zahlreiche Persönlichkeiten aus Sport, Politik und Wirtschaft auf den Tod von Red Bull-Grüner Didi Mateschitz reagiert. Der gebürtige Steirer war am Samstag im Alter von 78 Jahren verstorben.

Der Tod von Red Bull-Gründer Didi Mateschitz hat am Sonntag zahlreiche betroffene Reaktionen ausgelöst. Viele Politiker und Sportler zeigten sich vom Ableben des Red Bull-Gründers betroffen.

Bundespräsident van der Bellen über Didi Mateschitz

"Dietrich Mateschitz hat von Österreich aus ein weltweit bekanntes und erfolgreiches Unternehmen aufgebaut, mit ihm ist aber auch ein großer Förderer des heimischen Spitzen- und Extremsports von uns gegangen. Mateschitz hat Österreichs Unternehmens- und Sportlandschaft geprägt, wie wenig andere in unserem Land. Sein Lebensweg war für viele Österreicher:innen einfach beeindruckend. In diesen Stunden sind meine Gedanken bei seiner Familie und seinen Freund:innen.", so Österreichs Bundespräsident Alexander Van der Bellen.

Bundeskanzler Nehammer würdigt Mateschitz als "großen Innovator"

"Mit dem Tod von Didi Mateschitz verliert Österreich nicht nur einen der erfolgreichsten Unternehmer und einen großen Innovatoren, sondern auch einen Menschen, der sich Zeit seines Lebens in höchstem Maße für soziale und gesellschaftliche Zwecke engagiert hat. Er wird uns als einer der wichtigsten und prägendsten österreichischen Unternehmer für immer in Erinnerung bleiben. Meine Gedanken in diesen schweren Stunden sind bei seiner Familie und seinen Freunden. Ruhe in Frieden!", sagte Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP).

FPÖ-Chef Herbert Kickl würdigt Mateschitz als "erfolgreichen Unternehmer und Visionär"

"Mit Dietrich Mateschitz hat Österreich einen großen Sohn verloren. Als erfolgreicher Unternehmer und Visionär hat er den Wirtschaftsstandort geprägt und mit der Gründung der Red Bull-Gruppe eine beispiellose internationale Erfolgsgeschichte begründet. Auch im Sportbereich - vom Motorsport bis hin zu Extremsportarten - bleiben seine großartigen Leistungen genauso unvergessen, wie sein großes soziales Engagement und sein gewichtiger Beitrag für die Medienvielfalt in Österreich. Ich verneige mich daher in tiefstem Respekt vor seiner Persönlichkeit und seinem vielschichtigen Lebenswerk. Mein Mitgefühl gilt in diesen schweren Stunden seiner Familie und Freunden.", so FPÖ-Chef Herbert Kickl.

Auch steirische Landespolitik reagiert auf Tod von Mateschitz betroffen

Auch der steirische Landeshauptmann Christopher Drexler (ÖVP) zeigte sich nach dem Tod von Red Bull-Gründer Didi Mateschitz betroffen: "Ich bin tief bestürzt über den Tod von Dietrich Mateschitz. Was er für unsere Heimat, die Steiermark, geleistet hat, wird für immer unvergessen bleiben. Seine Leistungen werden über Jahrzehnte und Generationen Bestand haben und unser Land nachhaltig prägen. (. . .) Die Steiermark verliert einen ihrer größten Söhne, der international höchst erfolgreich und trotzdem bis zuletzt seiner Heimat immer treu verbunden war."

Drexlers Stellvertreter Anton Lang (SPÖ) zum Tod von Mateschitz: "Mit Dietrich Mateschitz ist ein großer Steirer von uns gegangen, dessen Leistungen für unser Bundesland stets unvergessen bleiben werden. Seine Erfolge weit über die Grenzen Österreichs hinaus sind stets auch der Steiermark zu Gute gekommen."

Sportwelt trauert um Red Bull-Gründer Didi Mateschitz

Auch in der Sportwelt zeigte man sich über den Tod von Red Bull-Gründer Didi Mateschitz betrofffen.

ÖSV-Präsidentin Roswitha Stadlober zum Tod von Didi Mateschitz: "Die Nachricht hat uns alle sehr betroffen gemacht. Unsere Gedanken sind natürlich in erster Linie bei der Familie. Wir haben einen ganz großen Gönner, Visionär des Sports verloren. Wir können uns nur bedanken, verneigen vor Didi Mateschitz, er hat Großartiges geleistet. Der Österreichische Skiverband mit seiner ganzen Sportfamilie sagt danke für sein Wirken."

"Er war sehr zurückhaltend, aber auch am Punkt in seinen Aussagen. Ein großer Unterstützer vom Sport. Er hat den Sport zu wissen genützt, er ist selbst groß geworden, hat aber auch den Sport groß gemacht und sehr viel gegeben.", so Ex-Skirennläufer Benjamin Raich.

Benjamin Karl (Snowboard-Olympiasieger): "Danke für alles!!!!"

Lindsey Vonn (USA/Ex-Skirennläuferin): "Das ist so traurig zu hören. Ich habe Didi gekannt und bin seit fast 20 Jahren Teil der Red-Bull-Familie. Meine tiefstes Beileid an Mark, Marion und seine ganze Familie."

Betroffenheit über Tod von Mateschitz auch bei MotoGP-Rennen

Vor dem MotoGP-WM-Lauf in Sepang (Malaysia) wurde Mateschitz mit einer Minute Applaus anstelle einer Schweigeminute geehrt worden. Red Bull ist in der Motorrad-WM als Hauptpartner des KTM-Werksteams vertreten. Das Team und die MotoGP-Organistion würdigten Mateschitz in Statements:

"Dietrich Mateschitz hat die Welt, Sport und andere Dinge, die für uns wichtig sind, wie kaum jemand vor ihm gesehen. Seine Passion für Motorsport, Erfolg und die Show haben zur unserer gepasst, und sein Beitrag zur KTM-Racing-Geschichte ist so stark wie unser eigenes Orange. Danke für alles, Didi.", so das MotoGP-Team KTM Racing.

Die MotoGP-Organisation zum Tod von Didi Mateschitz: "Wir sind traurig, vom Ableben von Red-Bull-Co-Gründer Dietrich Mateschitz zu hören. Er war ein Motorsport-Liebhaber, dessen Rückhalt ein in der Welt der zwei Räder ebenso wichtig war wie in der Welt der vier Räder. Wir senden seinen Angehörigen unser tiefstes Mitgefühl."

(APA/Red)

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