Die Autobauer haben in der EU im September den zweiten Monat in Folge mehr Neuwagen ausgeliefert als vor einem Jahr. Die Zuwächse reichen aber bei weitem nicht aus, um die schwachen Vormonate auszugleichen.
Im vergangenen Monat seien fast 788.000 neue Pkw angemeldet worden, ein Plus von 9,6 Prozent, teilte der europäische Herstellerverband ACEA mit. Er verwies aber zugleich, dass das Plus vor allem dem extrem niedrigen Absatz im September 2021 geschuldet sei. Damals habe die Chipkrise den Autobauern noch stärker zugesetzt als in diesem Jahr.
In Österreich betrug das Plus sogar 16,1 Prozent. Hierzulande wurden im September rund 21.000 Neuwagen registriert.
Die
Zuwächse im August und September reichen bei weitem nicht aus, um die
schwachen Vormonate auszugleichen. Von Jänner bis September wurden in
der EU dem Verband zufolge 6,78 Millionen Neuwagen übergeben. Das
entspricht einem Rückgang von 9,9 Prozent gegenüber den ersten neun
Monaten 2021. In Österreich wurden im selben Zeitraum rund 163.000 Autos
ausgeliefert, und damit um 14,0 Prozent weniger als im
Vergleichszeitraum des Vorjahres.