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Metaller-KV-Verhandlungen: Gewerkschaft droht mit Kampfbereitschaft

14-10-2022, 13:42

Vor der 2. Runde der KV-Verhandlungen der Metaller erhöht die Gewerkschaft den Druck. Kommt es am kommenden Montag zu keiner Einigung sollen Betriebsversammlungen in allen Betrieben abgehalten werden.

"Die große Bereitschaft der Betriebsrätinnen und Betriebsräte, auch in den Betrieben gewerkschaftliche Maßnahmen zu setzen, zeigt uns, dass die Forderung nach 10,6 Prozent mehr Lohn und Gehalt mehr als berechtigt ist", so die Chefverhandler der Arbeitnehmerseite, Rainer Wimmer (PRO-GE) und Karl Dürtscher (GPA) vor der 2. Runde der Kollektivvertragsverhandlungen der Metalltechnischen Industrie am kommenden Montag den 17. Oktober.

Gewerkschaft Beteiligung an Gewinnen bei KV-Verhandlungen

Die Gewinne der Metallindustrie hätten sich von 2020 auf 2021 verdoppelt, ein Großteil davon, nämlich 80 Prozent, seien an Aktionäre und Eigentümer ausgeschüttet worden. "Angesichts dieser großartigen Ergebnisse kann es für uns keinen Grund zur Zurückhaltung bei den Lohn- und Gehaltsverhandlungen geben", so die Gewerkschafter. Die Unternehmen könnten sich jetzt "nicht davor drücken, ein Stück des Kuchens abzugeben".

Die Kampfbereitschaft sei groß, "die beschlossenen Betriebsversammlungen sind ein erster Schritt, dem - wenn notwendig - jederzeit weitere folgen können", so Wimmer und Dürtscher mit Blick auf die für 19. und 21. Oktober geplanten Betriebsversammlungen in allen Betrieben.

(APA/Red)

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