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Frau in Oberwaltersdorf getötet: Ehemann gesteht Tat

13-10-2022, 15:49

Nach der Tötung einer 57-jährigen Frau Ende August in Oberwaltersdorf (Bezirk Baden) hat der 64-jährige Ehemann am Donnerstag die Bluttat gestanden.

Tatwaffe war nach Angaben von Verteidiger Manfred Arbacher-Stöger ein Meißel. Plädiert werde nun auf Totschlag, bestätigte der Jurist einen Onlinebericht der "Kronen Zeitung". Ins Treffen geführt wurden Unstimmigkeiten in der Beziehung des Paares.

Frau tot in Oberwaltersdorf aufgefunden: Ehemann gesteht

Erich Habitzl, der Sprecher der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt, bestätigte der APA ebenfalls das Geständnis des 64-Jährigen. Bereits zuvor war eine mögliche Tatwaffe gefunden worden, wie auch der "Kurier" berichtete. Diesbezüglich seien allerdings noch Untersuchungsergebnisse abzuwarten, betonte der Sprecher der Anklagebehörde.

Ehemann befindet sich in Untersuchungshaft

Der Beschuldigte hatte zunächst angegeben, das Opfer in den Morgenstunden des 24. August gefunden zu haben und war als Zeuge geführt worden. Einen Tag darauf wurde der Mann dann festgenommen. Es bestehe "dringender Tatverdacht", teilte die Polizei damals mit. Untersuchungshaft wurde verhängt.

Laut Obduktion starb die 57-Jährige nach einer Gewalteinwirkung gegen den Kopf. Die Frau erlitt demnach Stichverletzungen.

(APA/Red)

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