Das zeigt eine von Integral durchgeführte Umfrage im Auftrag des Verbands Druck Medien. Der Großteil der 1.000 im September online befragten Personen liest Zeitungen, Prospekte und Einladungen lieber auf Papier als digital.

Das zeigt eine von Integral durchgeführte Umfrage im Auftrag des Verbands Druck Medien. Der Großteil der 1.000 im September online befragten Personen liest Zeitungen, Prospekte und Einladungen lieber auf Papier als digital.
So bevorzugen 62 Prozent die Papiervariante von Büchern, Magazinen oder Zeitungen. 15 Prozent sprachen sich für die elektronische Form aus. Bei den 18- bis 29-Jährigen hat zwar auch Papier die Nase vorne (52 Prozent), doch kommen E-Books und E-Papers auf einen überdurchschnittlichen Wert von 24 Prozent. Besonders punkten kann Print bei Einladungen zu einem wichtigen Ereignis wie einer Hochzeit. 78 Prozent der Befragten meinen, die Papierform bekomme mehr Aufmerksamkeit als eine etwaige elektronische Form. Bei jüngeren Befragten (18-29) sehen das 58 Prozent so.
Rund ein Drittel der Umfrageteilnehmerinnen und -teilnehmer hat sich bisher keine Gedanken dazu gemacht, ob mit den steigenden Energiepreisen auch Bücher teurer oder Zeitungen vorübergehend eingestellt werden könnten. 25 Prozent sorgen sich jedoch, dass ihr Lesestoff künftig teurer zu haben ist. 27 Prozent sind diesbezüglich nicht besorgt. Dass Tageszeitungen oder Magazine vorübergehend ihr Erscheinen einstellen könnten, besorgt gar nur 16 Prozent der Befragten. Bei 35 Prozent kommen keine Sorgenfalten auf.
"Die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sind derzeit gerade für die Druck- und Medienbranche nicht einfach. Dennoch hat es die Branche geschafft, dass sie ihre Sorgen bisher nicht an die Endkonsument:innen weitergeben", analysierte Peter Sodoma, Geschäftsführer des Verband Druck Medien. In Hinblick auf den heurigen Druck Medien Tag am Donnerstag, 13. Oktober, in Wien stellte er fest: "Wir brauchen Strategien, wie die Druckereien und Medienunternehmen die aktuellen Herausforderungen Energiekosten, Rohstoffmangel und Arbeitskräfte bewältigen können und Gedrucktes nicht zum Luxus wird."
(APA/Red)
