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Österreich dürfte 2023 eine "Stagflation" erwarten

7-10-2022, 10:14

Wifo und IHS prognostizieren eine Stagnation in Österreich für das kommende Jahr 2023. Laut den Instituten werde es kaum Wachstum geben, die Inflation bleibe jedoch hoch.

Nach der Erholung der österreichischen Volkswirtschaft im Vorjahr sowie im ersten Halbjahr 2022 sehen das Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) und das Institut für Höhere Studien (IHS) Österreich in einer Abschwungphase.

Wifo und IHS prognostizieren Stagnation in Österreich für 2023

Für das laufende Jahr erwarten die Experten zwar noch ein BIP-Plus von 4,8 Prozent, das IHS geht von einem Wachstum um 4,7 Prozent aus, aber kommendes Jahr kühlt es deutlich ab. Das Wifo geht von 0,2 Prozent Wirtschaftswachstum aus, das IHS von 0,3 Prozent.

Nur langsamer Rückgang der Teuerung erwartet

Allerdings wird sich die prognostizierte Abflachung der konjunkturellen Dynamik nur langsam auf die Preise auswirken, prognostiziert das Wifo. Daher erwartet es einen Rückgang der Teuerung auf 6,6 Prozent, das IHS von 6,8 Prozent. Einig sind sich die Experten bei der Arbeitslosenrate: Demnach werde diese von 6,4 Prozent heuer auf 6,7 Prozent im nächsten Jahr ansteigen.

(APA/Red)

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