Das verkündetet das Büro von Sozialstadtrat Peter Hacker (SPÖ) der APA mitteilte. Der Kreis der Bezieherinnen bzw. Bezieher für die "Energieunterstützung Plus" wurde in Wien ausgeweitet.

Das verkündetet das Büro von Sozialstadtrat Peter Hacker (SPÖ) der APA mitteilte. Der Kreis der Bezieherinnen bzw. Bezieher für die "Energieunterstützung Plus" wurde in Wien ausgeweitet.
Bisher waren vor allem Mindestsicherungs-Empfänger berechtigt, die Energieunterstützung zu beantragen. Nun sind unter anderem auch Personen umfasst, die Wohnbeihilfe oder eine Ausgleichs- bzw. Ergänzungszulage beziehen, die von der GIS befreit sind sowie Geringverdienende, die vom Kostendeckel des Erneuerbaren Ausbaugesetzes umfasst sind bzw. die Anspruch auf Krankengeld, Rehabilitationsgeld, Wiedereingliederungsgeld oder Übergangsgeld haben.
Bezugsberechtigt sind nun rund 200.000 Wiener Haushalte. Die bisher für die Energieunterstützung eingesetzten Mittel werden von 6 auf 26 Mio. Euro aufgestockt.
"Energiekostenrückstände sind für zahlreiche Wienerinnen und Wiener in der aktuellen Situation schwer zu stemmen. Wir helfen jenen, die die Unterstützung am Dringendsten benötigen - und das zielgerichtet durch die Begleichung der offenen Rechnungen bei den Energieanbietern", betonte Hacker. Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke (SPÖ) verwies auch auf die freiwillige Verpflichtung der Wien Energie, im kommenden Winter keine Abschaltungen durchzuführen.
Die bisher für die Energieunterstützung eingesetzten Mittel der Stadt Wien werden dafür von 6 auf 26 Millionen Euro aufgestockt, teilte das Rathaus am Sonntag in einer Aussendung mit. "Energiekostenrückstände sind für zahlreiche Wienerinnen und Wiener in der aktuellen Situation schwer zu stemmen. Wir helfen jenen, die die Unterstützung am Dringendsten benötigen - und das zielgerichtet durch die Begleichung der offenen Rechnungen bei den Energieanbietern", sagte Sozialstadtrat Peter Hacker (SPÖ).
"Mir ist wichtig, dass niemand in einer kalten, dunklen Wohnung sitzen muss. Neben der freiwilligen Verpflichtung der Wien Energie im kommenden Winter, konkret von Dezember 2022 bis Ende Februar 2023, bei Strom, Gas und Wärme keine Abschaltungen durchzuführen, unterstützen wir auch mit der Übernahme von Rückständen für Energiekosten. Zudem profitieren im Dezember rund 650.000 Wiener Haushalte vom Wiener Energiebonus 22 und bekommen nach Antrag 200 Euro bar auf ihr Konto überwiesen", ergänzte Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke (SPÖ).
Ein Online-Ansuchen auf wien.gv.at für eine Energieunterstützung Plus können folgenden Personen stellen: Bezieher von Wiener Mindestsicherung, Wohnbeihilfe, AIVG-Leistungen, einer Ausgleichs- oder Ergänzungszulage, GIS-Befreite und Geringverdienende, die vom Kostendeckel des Erneuerbaren Ausbaugesetzes umfasst sind bzw. Anspruch auf Krankengeld, Rehabilitationsgeld, Wiedereingliederungsgeld oder Übergangsgeld haben. Ansuchen können von 3. Oktober bis 31. Dezember 2022 gestellt werden. Die maximale Fördersumme beträgt 500 Euro pro Haushalt.
(APA/Red)
