Die Behörden in Österreich und der Schweiz haben am Dienstag bei einer gemeinsamen Übung, das Vorgehen im Fall eines Atomunfalls durchgespielt.

Die Behörden in Österreich und der Schweiz haben am Dienstag bei einer gemeinsamen Übung, das Vorgehen im Fall eines Atomunfalls durchgespielt.
Laut Szenario war im mehr als 100 Kilometer von unserer Grenze entfernten Schweizer Kernkraftwerk Leibstadt ein schwerer Zwischenfall passiert, berichtete das Klimaschutzministerium am Mittwoch.
Im Zuge der Schweizer Notfallübung stellte auch Österreich die Abläufe auf die Probe. Im Fokus stand die rasche Informationsweitergabe an die Bevölkerung und die zuständigen Stellen. Das Klimaschutzministerium bewertete gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium die Lage und schätzte mit Hilfe von Prognosesystemen mögliche Auswirkungen ab.
An der Notfallübung nahmen neben den beiden Ressorts und den Bundesländern auch der Österreichische Rundfunk (ORF) und die Austria Presse Agentur (APA) teil. Im Ernstfall würde der ORF sein Programm unterbrechen und die vom Klimaschutzministerium festgelegten Schutzmaßnahmen verkünden.
(APA/Red)
