Nachdem Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban die Abhaltung einer Volksabstimmung über die Aufrechterhaltung der Russland-Sanktionen angekündigt hatte, fordert nun auch FPÖ-Chef Herbert Kickl eine Volksbefragung in Österreich.
"Diese Sanktionen wurden in Brüssel erdacht und von der fahrlässigen Bundesregierung einfach abgenickt, die Zeche dafür zahlen aber die Bürger durch die Teuerung mit ihrem Wohlstand und der sozialen Sicherheit im Land", so Kickl in einer am Montag veröffentlichten Aussendung.
"Mittlerweile ist es offensichtlich, dass diese
Knieschuss-Sanktionen Europa und Österreich mehr schaden als Russland,
das aufgrund der Energiepreisexplosion Rekordeinnahmen verbucht, und den
Ukraine-Krieg nicht beendet", erklärte der FPÖ-Chef.
Bundeskanzler
Karl Nehammer (ÖVP) müsse daher auch schnellstmöglich die
Österreicherinnen und Österreicher darüber in einer Volksbefragung
abstimmen lassen, "wie wir Freiheitliche es erst letzte Woche im
Nationalrat mit einem Antrag, der von allen anderen Parteien abgelehnt
wurde, gefordert haben", betonte Kickl.