Für FPÖ-Landespartei-Obmann Udo Landbauer sei das Urteil "nur logisch und ein klarer Sieg der Gerechtigkeit". Gottfried Waldhäusl wurde im Amtsmissbrauchsprozess in St. Pölten am Freitag freigesprochen.
Der Freispruch sei "nur logisch und ein klarer Sieg der Gerechtigkeit", kommentierte der niederösterreichische FPÖ-Landespartei- und Klubobmann Udo Landbauer das Urteil im "politisch motivierten Schauprozess" gegen Landesrat Gottfried Waldhäusl. Dass der Rechtsstaat gesiegt habe, müssten jetzt auch "alle zur Kenntnis nehmen, die sich im Vorfeld mit haltlosen Anschuldigungen und einer letztklassigen Vorverurteilung gebrüstet haben", so Landbauer.
"Für uns Freiheitliche steht die Sicherheit der eigenen Bevölkerung immer an erster Stelle und dabei bleibt es auch", betonte der Landesparteichef in einer Aussendung. Dass ein Teil der "notorischen Unruhestifter", die in Drasenhofen untergebracht worden waren, bereits abgeschoben worden sei, bestätige nur, dass das "nicht die netten Jungs aus der Nachbarschaft waren, sondern vielfach Gewalttäter, die überdies keinen Anspruch auf Asyl hatten", hieß es seitens der FPÖ NÖ weiter. Dass sich ÖVP-Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner höchst persönlich für diese Asylstraftäter ins Zeug gelegt habe, sei der wahre Skandal. "Jetzt muss sie sich erklären", sagte Landbauer.
NEOS-Landessprecherin Indra
Collini hält Waldhäusl trotz des Freispruchs im Fall Drasenhofen für
rücktrittsreif. Denn in der Causa "Asyl-Triage" warte bereits der
nächste Prozess auf ihn. "Ein Landesrat, der mehr Zeit vor Gericht als
im Büro verbringt, hat keinen klaren Kopf, um seine Aufgaben zu
erfüllen." Das hätte auch die Landeshauptfrau "erkennen und auf einen
klaren Schnitt drängen müssen", so Collini.