Millionen Menschen kämpfen jedes Jahr im September am World Cleanup-Day gegen den zunehmenden Mist. Am Samstag werden auch Global 2000 sowie der WWF aktiv sein.
"Noch immer landet viel zu viel Müll in der Natur. Für viele Tiere, das Grundwasser und auch für uns Menschen sind die Millionen achtlos weggeworfenen Zigarettenstummel, Plastikflaschen und Glasscherben eine große Gefahr", betonte Anna Leitner von Global 2000.
Die Umweltorganisation hat die sogenannte Dreckspotz-App entwickelt. Wer am Samstag, den 17. September, beim mithilft und gleichzeitig der Wissenschaft wichtige Erkenntnisse liefern möchte, kann sich diese für Android oder iOS herunterladen und die Funde noch an Ort und Stelle via Smartphone festhalten.
Der WWF will zusammen mit der
Künstlergruppe Savespecies auch in einer virtuellen Computerwelt gegen
die weltweite Verschmutzung der Gewässer durch Plastikmüll kämpfen. Zum
Aktionstag soll im sogenannten Metaverse der Ausstellungsraum
#OceanDetox eröffnet werden, kündigte die Umweltorganisation in Berlin
an.
"User können sich in der von den Savespecies-Künstlern kreierten virtuellen Parallelwelt bewegen, um sie spielerisch zu erkunden", so ein WWF-Sprecher. Herzstück der Ausstellung, die im Netz unter der Web-Adresse erreicht werden kann, ist ein Wal, der sich aus 50 schwebenden Plastikmüllobjekten zusammensetzt. Diese können als digitale Kunst erworben werden. Mit den Erlösen soll beispielsweise die Arbeit des WWF zur Bekämpfung der Plastikflut in Vietnam unterstützt werden.