Vor den Tiroler Landtagswahlen kritisierte die Tiroler ÖVP den grünen Koalitionspartner angesichts der Befragung schwarzer Granden im ÖVP-Korruptions-U-Ausschuss in Wien.
Die Tiroler ÖVP hat vor den heftige Attacken auf den grünen Koalitionspartner geritten. Gründ dafür war der ÖVP-U-Ausschuss. Wegen der Causa "Jungbauernschaft/Landjugend sprach Klubobmann Jakob Wolf von einem wahltaktischen Manöver der "Achse" bestehend aus Vizekanzler Werner Kogler und Landtagswahlspitzenkandidat Gebi Mair und einer beispiellosen Schmutzkübelkampagne der Grünen gegen alle ehrenamtlichen Funktionäre in Tirol.
Nun wolle die Grüne Nationalratsabgeordnete Nina Tomaselli der Jungbauernschaft auch noch einen "Inseratenskandal" unterstellen, polterte Wolf. Dies sei " an Frechheit wohl kaum zu überbieten". "Diese jungen, motivierten Ehrenamtlichen opfern ihre Freizeit für das Gemeinwohl auf, und die Grünen haben nichts besseres zu tun, als sie zu verunglimpfen. Die Grünen sollten sich schämen, für ihre Attacken, und den Ehrenamtlichen in unserem Land endlich die entsprechende Wertschätzung entgegen bringen", so Wolf in einer Aussendung.
"Fragwürdig" sei, warum das grüne Ressort nach eingehender Prüfung zum Schluss gekommen ist, dass die -Hilfsgelder den "Landjugend/Jungbauernschaft" zustehen und sie auch ausgezahlt hat. "Und jetzt ist plötzlich alles anders. Das ist in meinen Augen nicht nur Schlamperei, sondern offensichtlich eine Falle der Grünen, um die Landjugend/Jungbauernschaft in Misskredit zu bringen", attackierte der schwarze Klubobmann die Grünen bzw. das Vizekanzleramt. "Wie kann eine einfache Prüfung monatelang verschleppt werden, und dann just kurz vor dem Wahlsonntag in Tirol fertig werden", ortete Wolf keinen Zufall.