Die OMV wird die Produktion in ihrer Raffinerie in Schwechat in der ersten Oktoberhälfte wieder hochfahren. Zur Gasversorgung Österreichs beruhigt der OMV-Chef. Mit zu 70 Prozent gefüllten Gasspeichern "sollten wir über den Winter kommen"
Man liege mit den Reparaturarbeiten in der OMV Raffinerie Schwechat sehr gut im Plan, sagte OMV-Chef Alfred Stern am Donnerstag im Klub der Wirtschaftspublizisten. Wegen eines Unfalls fährt das Werk derzeit nur mit etwas über 20 Prozent Kapazitätsauslastung.
"Parallel dazu werden wir aber auch dieses alternative Versorgungssystem, das wird in den letzten Monaten aufgebaut haben, um die Versorgung mit Kraftstoffen sicherzustellen, weiterhin aufrecht erhalten, weil wir glauben, dass das zur Balancierung der Märkte und auch zur Wiederbefüllung der Läger notwendig sein wird", sagte Stern.
Auch was die Gasversorgung im kommenden Winter betrifft, beruhigte Stern: Man habe schon im März begonnen Gas einzuspeichern, "das hat dann dazu geführt, dass wir heute die OMV-Speicher zu über 93 Prozent gefüllt haben - das heißt, unsere Speicher sind im wesentlichen voll." Insgesamt sind die Gasspeicher in Österreich zu mehr als 70 Prozent gefüllt. "Mit 70 Prozent - wir haben in Österreich einen Jahresbedarf an Gas auch an Speicherkapazität -, das heißt, mit 70 Prozent sollten wir eigentlich über den Winter kommen."