Die Erfolgsrate bei In-vitro-Fertislisationen ist im Jahr 2021 gestiegen. So war die künstliche Befruchtung bei 3.354 Frauen erfolgreich.
Die Zahl erfolgreicher Schwangerschaften durch künstliche Befruchtung ist im Vergleich zum Vorjahr angestiegen. Das ging aus Daten des IVF-Fonds Jahresbericht 2021 vom Gesundheitsministerium heraus. Nicht nur die Versuchsrate an In-vitro-Fertislisationen (IVF) stieg an, sondern auch die Erfolgsrate an daraus resultierenden Schwangerschaften (14,4 Prozent), hieß es in einer Aussendung des Kinderwunschzentrums an der Wien am Dienstag.
Laut Bericht 2020 wurde zwar ein Rückgang der Anzahl versuchter künstlicher Befruchtungen verzeichnet, die Rate der Schwangerschaften durch IVF stieg jedoch pro Transfer auf 34,6 Prozent. Insgesamt war die Methode bei 2.931 Paaren erfolgreich.
Laut Daten des aktuellen Berichts stieg nun nicht nur die Rate der durchgeführten IVF-Versuche um 16,2 Prozent, sondern auch die Rate der erfolgreichen Schwangerschaften wuchs im Jahr 2021 um 14,4 Prozent im Vergleich zu 2020. So war die künstliche Befruchtung bei 3.354 Frauen erfolgreich und die Schwangerschaftsrate pro Transfer stieg im Vergleich zum Vorjahr auf 34,7 Prozent.
2021 führten 31 österreichische IVF-Zentren insgesamt 12.218 IVF-Fonds-Versuche durch. Der Anstieg von 16,2 Prozent sei vor allem auf eine Reduktion aufgrund der Corona-Lockdowns im Vorjahr zurückzuführen, hieß es im Jahresbericht. Die "Baby-Take-home-Rate" lag 2020 noch bei 27,6 Prozent und sank bis 2021 um 0,8 Prozentpunkte. Öffentliche Zentren erreichten eine Baby-Take-home-Rate pro Transfer von 27,4 Prozent (minus 2,1 Prozent) und private Zentren eine Rate von 27,6 Prozent (minus 0,5 Prozent).
Von
3.354 dokumentierten Schwangerschaften durch IVF waren 93,9 Prozent
Einlings-, sechs Prozent Zwillings-, und 01, Prozent
Drillingsschwangerschaften. Im Vergleich zu 2020 sank die Rate der
Zwillingsschwangerschaften um 0,6 Prozentpunkte. 2020 waren 6,6 Prozent
von 2.931 Zwillingsschwangerschaften. Im Vergleich zu 2019 sank auch
damals die Zahl bereits um 0,4 Prozente.