In Österreich wurden am Montag 2.574 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. 918 Corona-Patienten werden im Spital behandelt, davon 47 auf der Intensivstation
2.574 Corona-Neuinfektionen sind am Montag im Vergleich zum Vortag registriert worden. Das lag unter einem Schnitt der vergangenen sieben Tage von 3.997, so die Zahlen von Innen- und Gesundheitsministerium am Montag. Laut Gecko-Bericht vom 5. September 2022 gibt es Hinweise auf eine mögliche "Twindemic" im Herbst, womit ein gleichzeitiges Auftreten von steigenden - und Grippeinfektionszahlen gemeint ist. Grund dafür sei eine "mangelnde Maskenhygiene".
2.574 Corona-Neuinfektionen
in Österreich am Montag
Neuinfektionen in den Bundesländern seit der gestrigen Meldung:
- Burgenland: 96
- Kärnten: 218
- Niederösterreich: 523
- Oberösterreich: 492
- Salzburg: 130
- Steiermark: 198
- Tirol: 116
- Vorarlberg: 81
- Wien: 720
Sorge, dass Corona-Masken im Herbst 2022 wenig getragen werden
In den vergangenen beiden Jahren wurde ab Herbst regelmäßig Maske getragen, wodurch Corona- sowie Grippefälle kaum vorkamen. "Es besteht die Sorge, dass Masken im kommenden Herbst weniger getragen werden. Daher ist von einem Anstieg der COVID-19- und Influenzazahlen auszugehen", hieß es in dem Gecko-Bericht. Beispiel dafür sei Australien, wo aktuell das Ende des Winters naht. Die Influenzawelle begann dort im Herbst um zwei Monate früher, mit einer höheren Anzahl von Fällen und einer hohen Belastung bei Kindern. "Da die Grippewelle üblicherweise Ende Dezember in Österreich beginnt, ist davon auszugehen, dass es in diesem Jahr bereits ab Oktober zu einem Anstieg des Fallgeschehens kommen könnte", wurde in dem Bericht vermutet.
918 Corona-Patienten liegen in den Spitälern
Die
Zahl der Spitalpatienten, die in Zusammenhang mit einer Covid-Infektion
behandelt wurden, lag am Montag bei 918. Das waren im Vergleich zum
Vortag um 17 Fälle mehr. 47 Menschen lagen mit SARS-CoV2 auf den
Intensivstationen. Diese Zahl blieb im Vergleich zum Vortag gleich, ist
aber innerhalb einer Woche um 16 Fälle zurückgegangen. Todesfälle in
Zusammenhang mit Corona wurden von Innen- und Gesundheitsministerium am
Montag keine vermeldet.
Sieben-Tage-Inzidenz sank von 310,9 auf 309,98 leicht gesunken
Die Sieben-Tage-Inzidenz ist von Sonntag
auf Montag von 310,9 auf 309,9 Fälle pro 100.000 Einwohner leicht
gefallen. Das Bundesland mit der höchsten Inzidenz war Wien
mit 384,3, gefolgt von Niederösterreich (379,4). Danach reihten sich
Oberösterreich (296,5), Kärnten (293), Steiermark (270), Burgenland
(256,3), Salzburg (236,9), Tirol (208,9) und Vorarlberg (187,7).
Zahl der aktiven Corona-Fälle stieg von Sonntag auf Montag um 37
Die
Zahl der aktiven Fälle stieg von Sonntag auf Montag um 37 auf 57.738
Fälle. Insgesamt hat die Covid-19-Pandemie seit Ausbruch 19.486 Tote in
Österreich gefordert. Genesen sind seit Ausbruch der Pandemie insgesamt
4.877.858 Österreicher, am Montag davon 2.537.
Die Positiv-Rate
der PCR Tests betrug 6,93 Prozent. In den vergangenen 24 Stunden wurden
40.446 PCR- und Antigen-Schnelltests durchgeführt, davon 37.139
aussagekräftige PCR-Tests. Seit Pandemiebeginn gab es in Österreich
bereits 4.955.082 bestätigte Fälle.