Laut der wirtschaftsliberalen Denkfabrik Agenda Austria würde die vom Ministerrat beschlossene Strompreisbremse die Kosten nur verschieben.
Agenda Austria kritisiert die vorige Woche im Ministerrat beschlossene Strompreisbremse weiterhin scharf. Die "Gießkannenförderung" der Rechnungsbremse verschiebe den drastischen Anstieg der Strompreise für Privatverbraucher nämlich nur nach hinten. Wenn die Strompreisbremse wie derzeit vorgesehen Mitte 2024 ausläuft und die Kunden keine Förderung mehr bekommen, werde der Kostenanstieg umso härter ausfallen, wurde am Montag gewarnt.
Alternativ, also ohne ein Auslaufen, müsse der Staat "ungeheure Kosten schultern", so Agenda-Austria-Ökonom Marcell Göttert. Das wiederum funktioniere nur auf Rechnung der nachkommenden Generationen oder mit deutlichen Steuererhöhungen in den kommenden Jahren.
Die
Strompreisbremse sieht vor, dass man für einen Grundbedarf bis zu 2.900
Kilowattstunden einen Zuschuss von bis zu 30 Cent pro kWh bekommt. Lob
war etwa vom gewerkschaftsnahen Momentum Institut gekommen.