Zwei Wochen vor der Tiroler Landtagswahl präsentierte die Liste Fritz ihre zweite Plakatwelle.
Knapp zwei Wochen vor der hat die oppositionelle Liste Fritz ihre zweite Plakatwelle präsentiert. Das Motto - "Endlich. Du im Mittelpunkt", das in drei unterschiedlichen Sujets aufgegriffen und an 90 Standorten zu sehen sein wird, stehe dabei für die Arbeitsweise der Partei, die unter anderem aus dem Zuhören vor Ort bestehe, unterstrich das aus Spitzenkandidatin Andrea Haselwanter-Schneider und Landeslistenzweitem Markus Sint bestehende Tandem am Freitag.
Anders als die anderen Parteien würde die Liste Fritz nicht die Spitzenkandidatin, sondern die Menschen ins Zentrum rücken, unterstrich Parteiobfrau Haselwanter-Schneider, die die Liste zum dritten Mal in die Wahl am 25. September führen wird, vor Vertreterinnen und Vertretern der Presse bei der Präsentation der "Welle" in Innsbruck. Dadurch unterscheide man sich von den politischen Mitbewerbern.
Auf den Plakaten ist nicht nur ihr Konterfei
abgebildet, sondern auch das des Klubobmanns Sint. Man sieht die beiden
im Gespräch mit den Menschen - einmal mit einer Familie, dann mit einer
Gruppe Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und zuletzt mit älteren
Personen. "Die Liste Fritz kommt aus der Mitte der Gesellschaft, wir
machen Bürger- und keine Parteipolitik", führte Haselwanter-Schneider
aus und hielt fest: "Uns ist kein Problem zu klein".
Dies griff
Sint in seiner Stellungnahme auf und erklärte das Politikverständnis der
Liste Fritz, das sich im gewählten Slogan gut widerspiegele. "So
arbeiten wir - wir sind vor Ort, verschaffen uns einen Eindruck, hören
zu". Bemüht, "das Leben der Menschen zu organisieren und erleichtern",
zeige man dann Lösungen auf, stoße Debatten im Landtag an und fordere
politischen Willen ein, erklärte Sint. "Wir sind nur zwei von insgesamt
36", räumte er, der wie Haselwanter-Schneider im Landtag sitzt, ein.
Deshalb könne und wolle man keine Versprechen abgeben, außer, dass man
sich "bemühe". Er sah die Liste als "Motor" und "Anstoßer".
Gleichsam
sei das Motto auch als "Auftrag an die Menschen" zu verstehen, fügte
der Klubobmann hinzu. Man müsse sich in Tirol von der
"Schulterklopfermentalität" verabschieden. "Veränderung beginnt bei
jedem", fand Sint.
Umfragen attestieren der Liste Aufwind. Das
bisher beste Landtagswahlergebnis hatte die Gruppierung bei ihrem ersten
Antreten im Jahr 2008 mit 18,35 Prozent erzielt. Bei der letzten Wahl
2018 fuhr man 5,46 Prozent bzw. zwei Mandate ein.