Als Unterstützung für die Ukraine wurden drei Feuerwehrautos, ein Rettungstransporter sowie ein Müllwagen am Dienstag in Tulln übergeben.
Drei einsatzbereite Feuerwehrautos, ein Rettungstransporter sowie ein Müllwagen sind am Dienstag in Tulln an die Ukraine übergeben worden. Die Kfz werden laut einer Aussendung des Gemeindebundes in dem vom Krieg gebeutelten Land dringend benötigt. Gemeinsam mit dem NÖ Landesfeuerwehrverband wurde außerdem Unterstützung beim Aufbau von Freiwilligenstrukturen angekündigt.
Gespendet worden war je eines der übergebenen Fahrzeuge vom Landesfeuerwehrverband, dem Roten Kreuz Niederösterreich sowie der Firma Saubermacher. Zwei weitere Feuerwehrautos waren laut Aussendung mit Unterstützung weiterer Unternehmen und Sponsoren finanziert worden. Der ukrainische Botschafter in Österreich, Vasyl Khymynets, sprach angesichts der Aktion von einem weiteren "Zeichen der großen Solidarität und starken Empathie des österreichischen Volkes mit der Ukraine".
Gemeindebund-Präsident Alfred Riedl verwies auf
einen Kooperationsvertrag mit dem ukrainischen Gemeindeverband, der
vorsehe, Kommunen und Städte der beiden Länder für Projekte und
Initiativen zusammenzuführen. Konkrete Schritte soll es in Richtung
Freiwilligkeit geben. "Der Gemeindebund wird gemeinsam mit dem NÖ
Landesfeuerwehrband Vertreter des ukrainischen Katastrophenschutzes und
der Gemeinden nach Niederösterreich
einladen, um das System der Freiwilligen Feuerwehren kennenzulernen."
Behörden in der Ukraine soll dann geholfen werden,
"Feiwilligenstrukturen zur Hilfe zur Selbsthilfe aufzubauen".
Längerfristige Gemeinde- und Städtepartnerschaften gelten als
zusätzliche Ziele dieser Initiative.