Die Metaller-Gewerkschaft möchte vor dem Start der KV-Verhandlungen ihre Forderungen nicht offenlegen.
Die Metaller-Gewerkschaft will ihre Forderungen und damit auch das geforderte Lohnplus für die diesjährigen Kollektivvertragsverhandlungen erst am 19. September bekanntgeben. "Wir reden zum jetzigen Zeitpunkt nicht über Zahlen. Jede Vermutung über die Höhe der gewerkschaftlichen Forderung ist daher nichts als Spekulation", sagte Chefverhandler Rainer Wimmer von der Gewerkschaft PRO-GE am Montag zur APA.
Die "Kronen Zeitung" hatte am Montag auf ihrer Titelseite über ein gefordertes Plus von 6,3 Prozent berichtet. Laut Gewerkschaft steht nicht nur die Inflation im Fokus, sondern auch der Produktivitätszuwachs der Unternehmen der Metalltechnischen Industrie. In den vergangenen zwölf Monaten habe in der Metallindustrie ein Rekordergebnis das nächste gejagt, die Produktivitätsentwicklung sei gut und daher sei es nur gerecht, dass die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einen fairen Anteil am wirtschaftlichen Erfolg bekommen, so Wimmer.
Für den
Chefverhandler und seinen Kollegen Karl Dürtscher von der Gewerkschaft
GPA gehört es aber zur "guten sozialpartnerschaftlichen Tradition, dass
unsere Forderungen erst zu Verhandlungsbeginn der Arbeitgeberseite und
danach der Öffentlichkeit präsentiert werden", sagte Wimmer.