Kiew und Wien haben ein Rahmenabkommen über die wirtschaftliche Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Projekten unter anderem im Bereich der Gesundheitsversorgung unterzeichnet.
Dies teilte die erste ukrainische Vizeministerpräsidentin und Wirtschaftsministerin, Julia Swyrydenko, in einem Facebook-Post mit, berichtete die ukrainische Nachrichtenagentur Ukrinform am Sonntag. Eine offizielle Bestätigung seitens Österreichs stand noch aus.
"Am 4. September haben die Regierungen der Ukraine und Österreichs ein Rahmenabkommen über die wirtschaftliche Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Projekten unterzeichnet. Wir sind unseren österreichischen Partnern dankbar für ihre Bereitschaft, sich aktiv am Wiederaufbau der Ukraine zu beteiligen und in ihre Entwicklung zu investieren. Das unterzeichnete Dokument ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Vertiefung der Partnerschaft und Zusammenarbeit zwischen unseren Ländern", so Swyrydenko.
Sie stellte klar, dass das Dokument die Umsetzung einer Reihe gemeinsamer Projekte vorsehe. Zu den Prioritäten gehören der Bau und die Ausstattung des Nationalen Kinderkrankenhauses Okhmatdyt, einer modernen Universitätsklinik in Kiew, sowie die Einrichtung eines nationalen Rehabilitationszentrums in Lemberg. "Ich möchte den österreichischen Partnern und persönlich dem österreichischen Arbeits- und Wirtschaftsminister Martin Kocher (ÖVP) meinen Dank für die finanzielle und humanitäre Hilfe für die Ukraine sowie für die Initiative zur Übernahme der Schirmherrschaft über die Region Saporischschja, die entmint und wiederaufgebaut werden muss, aussprechen", meinte Swyrydenko weiter.