Im Vergleich zur Vorwoche stiegen die Affenpocken-Fälle in Österreich um 36 Erkrankte an. Das ging aus dem Update der Fallzahlen auf der Internetseite der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) vom Freitag hervor.

Im Vergleich zur Vorwoche stiegen die Affenpocken-Fälle in Österreich um 36 Erkrankte an. Das ging aus dem Update der Fallzahlen auf der Internetseite der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) vom Freitag hervor.
In Österreich ist in Zusammenhang mit den Affenpocken (Monkeypox, MPX) bisher noch kein lebensbedrohlicher Krankheitsfall aufgetreten. Nur in wenigen Fällen mussten Betroffene in Krankenhäusern versorgt werden, teilte das Gesundheitsministerium am Mittwoch auf APA-Anfrage mit.
Das Gesundheitsministerium kündigte ebenfalls einen Erlass an, in dem festgehalten werden soll, dass Impfungen nun auch für Risikogruppen aus der LGBTIQ+-Community in Betracht kommen. Zu Risikogruppen zählen Gesundheits- und Laborpersonal mit direktem Viruskontakt und vor allem homo- und bisexuelle Männer über 18 Jahren, die regelmäßig Sex mit mehreren Partnern und/oder Partnerinnen haben.
Die knapp 4.400 Dosen des Vakzins von Imvanex/Jynneos, die bisher in Österreich angekommen sind, dürften für 10.000 bis 15.000 Impfinteressierte, so die Zahl laut Wiener Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ), kaum reichen. Allerdings arbeite man "mit Hochdruck an der Bereitstellung weiterer Impfdosen", erklärte das Gesundheitsministerium am Mittwoch. Wie stark sich die Nachfrage in den weiteren Wochen entwickeln werde, konnte das Ministerium noch nicht abschätzen.
(APA/Red)
