Der Termin anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des zweiten Südtiroler Autonomie-Statuts wurde wegen des Sturzes der Regierung Draghi im Juli gecancelt, das bestätigte ein Pressesprecher Draghis gegenüber der APA am Donnerstag.

Der Termin anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des zweiten Südtiroler Autonomie-Statuts wurde wegen des Sturzes der Regierung Draghi im Juli gecancelt, das bestätigte ein Pressesprecher Draghis gegenüber der APA am Donnerstag.
Damit fallen die Stargäste beim Festakt anlässlich des Jubiläums weg. Bestätigt wurde die Teilnahme von Lega-Chef Matteo Salvini an der Feierlichkeit. Der Ex-Innenminister wird am 5. September auf seiner Wahlkampftour nach Südtirol reisen.
Auch das Land Südtirol bestätigte inzwischen die Absagen Nehammers und Draghis "aufgrund der aktuellen politischen Entwicklungen in Italien und Österreich", wie es hieß. Beide würden aber "von hochrangigen Regierungsmitgliedern" vertreten, weshalb der Festakt des Landes wie geplant stattfinden werde, wurde in einer Aussendung betont.
Im Jahr 1972 war das als Südtirol-Paket bezeichnete neue Autonomiestatut in Kraft getreten, das die Grundlage für den Minderheitenschutz in Südtirol bildet. Das Jubiläum bietet Anlass zu einer Reihe von verschiedenen Veranstaltungen in Südtirol. Vor 30 Jahren folgte 1992 mit der Streitbeilegung durch Österreich gegenüber Italien die formelle Beendigung des vor der UNO aufgeworfenen Südtirol-Streits. Aus diesem Anlass hatte Außenminister Alexander Schallenberg seinen italienischen Amtskollegen Luigi Di Maio am 11. Juni in Bozen getroffen. Sie folgten der Einladung des Südtiroler Landeshauptmanns Arno Kompatscher (SVP).
(APA/Red)
