Die dritte Runde der Sommerschule startet am Montag im Osten Österreichs. Rund 17.200 Schüler in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland ziehen diesmal den Unterrichtsstart um zwei Wochen vor.
Im Osten beginnt diese Woche die Sommerschule. Eine Woche später folgen 22.000 Schülerinnen und Schüler in den anderen Bundesländern. Das Angebot wurde im Vergleich zu den Vorjahren ausgeweitet: Ursprünglich zum Aufholen von Lernrückständen eingeführt, steht die Sommerschule mittlerweile auch Schülern ohne Förderbedarf offen.
Neben Deutsch und Mathematik (sowie Sachunterricht in der Volksschule) gibt es heuer erstmals auch Angebote für Englisch. Neben Förderunterricht sollen die Kinder und Jugendlichen Lehrinhalte vertiefen oder sich etwa auf Abschlussprüfungen, den Übergang nach der 4. bzw. 8. Schulstufe oder die Teilnahme an Schülerwettbewerben wie die Chemieolympiade vorbereiten können. Für aus der Ukraine geflohene Schülerinnen und Schüler gibt es außerdem Deutschkurse. Heuer kann die Sommerschule zudem erstmals auch ganztägig angeboten werden, im Burgenland etwa gibt es an 20 Standorten zusätzlich ein Nachmittagsprogramm des Landes.
An den Volks-, Mittel- und
Sonderschulen sowie AHS-Unterstufen findet dabei Projektunterricht in
Kleingruppen mit sechs bis 15 Kindern statt, vier Fünftel der
Anmeldungen betreffen diese Schulformen. An den Oberstufen gibt es ein
Kurssystem. Die Teilnahme bleibt freiwillig, den Unterricht halten
Lehramtsstudierende und Lehrer. Nach Nachbesserungen bei der Abgeltung
hat sich diesmal, anders als in den Vorjahren, laut Bildungsministerium
auch genügend Personal für die Sommerschule gemeldet.