Ein Teil des Energiebedarfs der Mariazellerbahn soll künftig über eine Photovoltaikanlage gedeckt werden. Am Freitag startete der Probebetrieb der Freiflächen- und Dacheinrichtung.
Beim Umformerwerk Klangen in der Gemeinde Weinburg im Bezirk St. Pölten ist die erste Photovoltaikanlage der Niederösterreich Bahnen in den Probebetrieb gegangen. Mithilfe der Freiflächen- und Dacheinrichtung soll einer Aussendung vom Freitag zufolge nun ein Teil des Energiebedarfs der Mariazellerbahn gedeckt werden.
Die Schmalspurbahn fährt bereits seit 1911 im elektrischen Betrieb. Dem Umformerwerk Klangen kommt eine zentrale Rolle bei der Energieversorgung zu. Während die Frequenz aus der Steckdose 50Hz beträgt, fährt die Mariazellerbahn mit einer Frequenz von 25Hz, erläutern die Niederösterreich Bahnen. Die entsprechende Umwandlung erfolgt in Klangen. Die neue Photovoltaikanlage speist direkt in das Umformerwerk und damit auch in den Bahnstrom ein.
"Der
öffentliche Verkehr ist unser Schlüssel zu einer nachhaltigen und
klimafreundlichen Mobilitätszukunft", betonte Verkehrslandesrat Ludwig
Schleritzko (ÖVP). "Gerade die
Entwicklungen in den vergangenen Wochen und Monaten haben uns gezeigt,
wie wichtig es ist, möglichst energieautark zu sein", sagte Barbara
Komarek, Geschäftsführerin der Niederösterreich Bahnen.