Mit der Pandemie ist die Arbeit auch in die eigenen vier Wände eingezogen. Eine Studie unter 1.000 berufstätigen Österreichern von 18 bis 69 Jahren im Auftrag von ImmoScout24 hat sich nun mit den Auswirkungen beschäftigt.

Mit der Pandemie ist die Arbeit auch in die eigenen vier Wände eingezogen. Eine Studie unter 1.000 berufstätigen Österreichern von 18 bis 69 Jahren im Auftrag von ImmoScout24 hat sich nun mit den Auswirkungen beschäftigt.
55 Prozent der Befragten, die zumindest fallweise zu Hause arbeiten, sind eigenen Angaben zufolge im Homeoffice produktiver als im Büro. 57 Prozent der Frauen sehen sich bei der Arbeit zu Hause produktiver. Das ist etwas mehr als bei den Männern, wo 54 Prozent ihre Produktivität im Heim-Büro höher sehen.
Auch die Größe des Haushalts oder das Alter spielen bei der Produktivität der Befragten eine Rolle. Wer allein lebt findet sich produktiver als Personen in einem Mehrpersonenhaushalt. Auch Personen im Alter zwischen 30 und 49 Jahren finden sich produktiver als unter 30-jährige.
Das Arbeiten im Homeoffice hat aber nicht nur Vorteile: 51 Prozent der Befragten finden, dass das Arbeiten im Heim-Büro für einen unstrukturierteren Arbeitstag sorgt. Fast jeder Zweite (49 Prozent) gibt an, weniger Pausen zu machen als am Arbeitsplatz im Unternehmen.
Doch das Arbeiten von zu Hause lässt nicht nur die Produktivität steigen. Ein weiterer postiver Effekt: Mehr als jeder zweite Befragte hat durch das Homeoffice wieder mehr Spaß an der Arbeit. Vor allem Jüngere und Personen, die alleine leben, empfinden das so.
(Red)
