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"Rettungspaket" für Schulen von Familienverbänden gefordert

22-07-2022, 16:09

Am Freitag forderten Kinderfreunde, Katholischer Familienverband und Freiheitlicher Familienverband ein "Rettungspaket" für die Schulen von Bildungsminister Martin Polaschek.

Schon im April sei ein Forderungspapier des Elternbeirats des Bildungsministeriums an ihn gegangen, seither sei "deutlich zu wenig passiert". "Es müssen dringend jetzt im Sommer die Weichen gestellt werden, damit der Schulstart im Herbst gut gelingt", so der Appell der drei Familienverbände.

Familienverbände fordern Geld für Förderangebote in Schulen im Herbst

Konkret brauche es Geld, um im Herbst die Förderangebote zum Aufholen von coronabedingten Lernrückständen fortzuführen. Viele Schülerinnen und Schüler würden individuelle Förderung in kleineren Gruppen brauchen. Außerdem wollen die Eltern ein umfassendes Paket gegen den Lehrermangel sowie eine schnelle und treffsichere Entlastung des Bildungssystemsystems durch Assistenzpersonal. "Hier braucht es den Mut auch zu unkonventionellen Lösungen."

"Rettungspaket" für Schulen gefordert

Auch müsse dringend die Deckelung beim Sonderpädagogischen Förderbedarf (SPF) aufgehoben werden. Vom Bund sind die Lehrerdienstposten für Schüler, denen wegen einer körperlichen oder psychischen Behinderung SPF attestiert wird, bei 2,7 Prozent der Schülerpopulation gedeckelt. Das führt aus Sicht der Eltern jedoch dazu, dass Ressourcen ungerecht verteilt werden und Kinder in Ballungsräumen nicht ausreichend Förderung erhalten.

(APA/Red)

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