FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl betonte, dass man die Hilferufe aus Ungarn in der EU nicht ungehört verhallen lassen dürfe. Der soziale Frieden sei ernsthaft in Gefahr, weil die Gasversorgung aus Russland gänzlich enden könnte, so Kickl.

FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl betonte, dass man die Hilferufe aus Ungarn in der EU nicht ungehört verhallen lassen dürfe. Der soziale Frieden sei ernsthaft in Gefahr, weil die Gasversorgung aus Russland gänzlich enden könnte, so Kickl.
Bereits bei der gemeinsamen Pressekonferenz des österreichischen Außenministers Schallenberg (ÖVP) und seinem ungarischen Amtskollegen Szijjarto am Donnerstag waren die Meinungsverschiedenheiten zwischen den Nachbarländern deutlich erkennbar. Szijjarto machte einmal mehr klar, dass Ungarn keine von der EU beschlossenen Sanktionen unterstützen werde, weil der Krieg nicht auf dem Rücken Ungarns ausgetragen werden könne. Schallenberg verwies als Antwort darauf, dass Russland der Aggressor sei.
Die Freiheitlichen teilten die Meinung Ungarns und betonten, dass "die Opfer dieses Wirtschaftskrieges die Menschen in Europa sind". Weiters sei die 2014 vonstatten gegangene Krim-Annexion das beste Beispiel dafür gewesen, was Sanktionen bewirken. Laut dem Österreichischem Institut für Wirtschaftsforschung habe man damals etwa 30 Milliarden Euro an Schaden verursacht, wie die FPÖ in einer am Freitag veröffentlichten Aussendung mitteilte.
Laut Orban sei ersichtlich, dass "sich die europäische Wirtschaft in die Lunge schoss und nun nach Luft ringt".
(APA/Red)
