Baar folgt damit der bildenden Künstlerin Martha Jungwirth nach, welche die Ehrung im Vorjahr erhalten hatte.

Baar folgt damit der bildenden Künstlerin Martha Jungwirth nach, welche die Ehrung im Vorjahr erhalten hatte.
Baar, geboren am 25. Mai 1973 in Zagreb, wuchs zweisprachig in Wien und Klagenfurt auf und ist heute für ihre vielstimmigen Textformate bekannt. Mit Auszügen aus ihrem später veröffentlichten Debütroman "Die Farbe des Granatapfels" las sie 2015 beim Ingeborg-Bachman-Preis und erhielt 2017 für "Als ob sie träumend gingen" den Theodor-Körner-Preis. Ihr jüngster Roman "Nil" wurde im Vorjahr veröffentlicht. "Anna Baar glaubt an die Kraft der Literatur. Sie ist eine Autorin, die uns mit den Zumutungen der Wahrheit konfrontiert und die es versteht, denen, die nicht gehört werden, eine Stimme zu geben", würdigte Staatssekretärin Mayer die Preisträgerin.
(APA/Red)
