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Russland-Sanktionen: Mahrer hält an Kritik fest

10-07-2022, 10:18

Wirtschaftskammer-Chef Harald Mahrer hält an seiner Kritik an den Russland-Sanktionen fest und weist Vorwürfe von Sozialminister Rauch, Putin den roten Teppich aufzurollen, zurück.

Wirtschaftskammer-Chef Harald Mahrer hat seine Kritik wiederholt, dass die Sanktionen gegen Russland wegen des Angriffskrieges gegen die Ukraine offenbar "nur mit einer Gehirnhälfte" gedacht wurden. Als Beispiel nennt er im "Kurier" den Ölhandel. "Das wird in großem Stil von Indien gekauft und landet - mit einem entsprechenden Aufschlag - über Umwege wieder in westlichen Industrieländern", so Mahrer.

Mahrer zu Russland-Sanktionen: Nur mit einer Gehirnhälfte gedacht

Kritik von Sozialminister Johannes Rauch (Grüne) an seiner schon zuvor geäußerten Kritik an den Sanktionen weist er zurück. Er sei weder gegen die Sanktionen noch wolle er Russlands Präsident Wladimir Putin den roten Teppich ausrollen. "All das ist unterstellend. Wenn der Minister mit unwahren Behauptungen arbeitet, anstatt sich mit den massiven ökonomischen Folgen der Sanktionen zu beschäftigen, dann stiehlt er sich billig aus der Verantwortung", sagte Mahrer zum "Kurier" (Sonntagausgabe).

(APA/Red)

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