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Nächste Woche 17.000 Corona-Neuinfektionen erwartet - Spitalszahlen steigen

22-06-2022, 11:36

Laut Rechenmodellen des Covid-Prognosekonsortium sind in der kommenden Woche bis zu 17.000 Corona-Neuinfektionen möglich. Die Experten erwarten zudem einen markanten Anstieg bei den Spitalszahlen.

Das Covid-Prognosekonsortium geht davon aus, dass sich die steigenden Corona-Infektionsanzahlen schon bald in den Spitälern bemerkbar machen werden.

Experten rechnen mit markantem Anstieg bei Spitalszahlen

In den kommenden zwei Wochen muss demnach mit einer Verdreifachung der Covid-19-Patientinnen und -Patienten im Normalpflegebereich gerechnet werden. Auf den Intensivstationen (ICU) rechnen die Experten in ihrer aktuellen Einschätzung bis Anfang Juli mit doppelt so vielen stationär aufgenommenen Covid-Kranken wie derzeit.

Bis zu 17.000 Corona-Neuinfektionen erwartet

Was die Infektionszahlen betrifft, werden diese in den kommenden Tagen weiter in die Höhe schnellen. Aufgrund der zunehmenden Dominanz der Omikron-Subvarianten BA.4/BA.5, die infektiöser sind als BA.2, sei "eine beschleunigte Dynamik" zu erwarten, hält das Konsortium fest.

Konkret bedeutet das, dass bis kommenden Mittwoch (29. Juni) bereits bis zu 17.000 tägliche Neuinfektionen einzukalkulieren sind. Der vom Konsortium errechnete Punktschätzer beträgt 13.170. Die Sieben-Tage-Inzidenz dürfte wieder auf über 1.000 neue Fälle je 100.000 Einwohner steigen. Als Bandbreite wird von den Experten ein Wert zwischen 820 und 1.350 mit einem Punktschätzer von 1.027 angegeben. Zum Vergleich: Zuletzt betrug bei 7.281 behördlich bestätigten Infektionen mit SARS-CoV-2 die Sieben-Tage-Inzidenz 478,1 (Zahlen vom Dienstag, 21. Juni).

BA.4/BA.5-Varianten in Wien bei Infektionen dominant

In Wien und Salzburg waren in der Vorwoche laut Prognosekonsortium die Sub-Varianten BA.4/BA.5 schon für mehr als 70 Prozent aller Infektionen verantwortlich. "Hierzu ist anzumerken, dass insbesondere seit der Dominanz der Omikron-Variante ein zunehmender Anteil an Zufallsbefunden im Spitalsbelag auftritt, deren primäre Hospitalisierungsursache nicht ist", betonen die Experten.

(APA/Red)

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