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Spargelbauern fordern mehr heimischen Spargel im Handel

21-06-2022, 12:11

Geht es nach den Spargelbauern, soll Österreichs Lebensmittelhandel mehr Spargel aus heimischer Produktion anbieten.

Das fordert der Verein Marchfeldspargel, eine Interessensvertretung regionaler Spargelproduzenten.

Hälfte des Spargels wird importiert

"50 Prozent des in Österreich verbrauchten Spargels wird mittlerweile importiert, heimische Bauern bleiben dadurch auf ca. einem Drittel ihrer Ware sitzen", kritisiert der Vereins-Obmann Werner Magoschitz per Aussendung.

Laut Statistik der Landwirtschaft 2020 (Statistik Austria) wurden 3.320 Tonnen Spargel in Österreich produziert, die Einfuhren betrugen im gleichen Jahr 3.030 Tonnen. Der große Importanteil zerstöre "gewachsene Strukturen und gefährde langfristig die Versorgungssicherheit" heißt es weiter in dem Presseschreiben.

Handel soll mehr heimischen Spargel anbieten

Der Verein Marchfeldspargel fordert, dass für importierten Spargel die gleichen Qualitätskriterien gelten, wie für die heimische Produktion. Damit gemeint seien vorrangig Produktionsstandards, die zum Beispiel den Gebrauch gewisser Pflanzenschutzmittel untersagen, präzisiert der Vereins-Obmann. Den Handel sieht man in der Verantwortung, den Kundinnen und Kunden mehr Spargel aus österreichischer Produktion anzubieten. Die Kunden müssten die regionalen Produkte zudem gezielter nachfragen, so Magoschitz.

(APA/Red)

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