Der amtierende Präsident des Roten Kreuzes, Gerald Schöpfer, wurde am Samstag im Rahmen der Hauptversammlung einstimmig in seinem Amt bestätigt und bleibt damit weitere vier Jahre in dieser Position.
Bei der 75. Hauptversammlung des Österreichischen Roten Kreuzes am Samstag in Wien ist der amtierende Präsident Gerald Schöpfer einstimmig in seinem Amt bestätigt worden. Er steht damit für weitere vier Jahre dem ÖRK vor. Auf Peter Ambrozy folgt Gabriele Domschitz als Vizepräsidentin.
Der Wirtschaftshistoriker Gerald Schöpfer hat die ehrenamtliche und freiwillige Position des Rotkreuz-Präsidenten seit 2013 inne und war zuvor Vorstand des Instituts für Wirtschafts-, Sozial- und Unternehmensgeschichte der Karl-Franzens-Universität Graz. Peter Ambrozy, Jurist und ehemaliger Kärntner Landeshauptmann, der seit 1997 Präsident des Landesverbands Kärnten und seit 2012 auch ÖKR-Vizepräsident war, verabschiedete sich aus Altersgründen. Er wurde zum Ehrenmitglied ernannt.
An seiner Stelle wurde die Präsidentin
des Wiener Roten Kreuzes Gabriele Domschitz einstimmig zur neuen
Vizepräsidentin gewählt. Die Juristin und Managerin war
Vorstandsdirektorin der Wiener Stadtwerke.
Angesichts der Krisen werde es künftig noch wichtiger, vorausschauende humanitäre Hilfe zu leisten, sagte Schöpfer. "Von der Politik würde ich mir wünschen, dass Resilienz nicht nur von
jedem Einzelnen eingefordert, sondern auch auf staatlicher Ebene
gefördert wird. Denn gute Vorbereitung ist schon die halbe
Krisenbewältigung." Nicht zuletzt könnte die Öffnung des
Katastrophenfonds der Republik auch für die Rettungsorganisationen hier staatliche Mittel zur Vorbereitung bereitstellen.