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Kommissionsbericht nach Tod des Rekruten in NÖ: Anonyme Vorwürfe entkräftet

1-09-2017, 13:14

Begleitenden Maßnahmen – wie Adjustierungserleichterungen, keinerlei Zeitlimit, Ausrichtung des Marschtempos nach dem Langsamsten, Marschpausen, ausreichende Versorgung mit Flüssigkeit oder Abnahme der Ausrüstung – wurden “ebenso umfassend, zeitgerecht und richtig angewendet” wie die Rettungskette und “alle getroffenen Maßnahmen der Sanitätsversorgung”, urteilte die Sonderkommission. Auch bei der Alarmierung des Notfallsanitäters sowie des Notarztes gab es keine Verfehlungen.

Behauptungen, dass bereits beim Marsch eines anderen Zuges am Tag davor mehr als 20 Rekruten bewusstlos geworden seien, hätten sich als haltlos erwiesen. Ebenso der Vorwurf, dass bei den Befragungen der Rekruten durch die Kommission deren direkte Vorgesetzte dabei gewesen seien, hieß es in einer Aussendung.

(APA/Red)

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